00/00
Colors on Scheufelen 2015
Scheufelen Kalender Colours 2015

»COLOURS ON SCHEUFELEN«

Der Scheufelen-Kalender 2015

Im 29ten Scheufelen-Kalender ist Farbe das Leitthema. Entlang des Farbkreises entfaltet der Kalender 2015 einen spektralen Bilderbogen, der pures Licht in den unterschiedlichsten Brechungen präsentiert – und nebenbei viel Wissenswertes über die Wirkung der Farben auf das menschliche Gemüt erzählt, was bereits Johann Wolfgang von Goethe in seiner Farblehre untersucht hat. Wie nicht anders von einem anspruchsvollen Kalender zu erwarten, wurden auch in der Drucktechnik und Pigmentauswahl alle Register gezogen, um ein Maximum an Farbwirkung zu erzielen.

zur Online-Bestellung

 

Januar

Weiß ist keine Farbe, sondern birgt alle Farben in sich – und weißes Scheufelen-Papier kann alle Farben auf sich tragen. Im Gegensatz zu Schwarz steht Weiß für das Reine und Saubere, symbolisiert Licht und Helligkeit, Unschuld, Harmonie und Frieden – in Indien allerdings ist Weiß die Farbe des Todes.

 

 

 

Februar

Gelb wird mit der Sonne assoziiert und ist daher eine sehr alte Symbolfarbe. Sie istverbunden mit dem Element Luft und steht für Geist und Intellekt, Ideenreichtum undSavoir-vivre. Laut Farbenlehre regt Gelb das Denken an, Lösungen lassen sich schneller finden. Gelb stimuliert das Gehirn, macht wachsam, sorgt für einen klaren Kopf und stärkt das Nervensystem.

 

 

 

März

Die Farbe Orange wurde nach der Zitrusfrucht Orange benannt und kommt aus Indien. Der Zwischenton von gelb zu rot hat erst mit der Verbreitung der Südfrucht von Indien nach Europa seinen anerkannten Farbnamen erhalten. Orange wird mit Energie, Freude und Wärme assoziiert. Die Farbe soll appetitanregend sein und die Lust am Essen fördern.

 

 

 

April

Rot ist in den Weltsprachen die älteste und ursprünglichste Farbbezeichnung. Es ist die Farbe der gegensätzlichen Gefühle Liebe und Wut. Rot hat eine belebende, warme Wirkung und vermittelt starken Willen und Durchhaltevermögen. Rot signalisiert aber auch Aggression, Kampfbereitschaft und Gefahr. Im Straßenverkehr mahnt rot zur Vorsicht und dient als Stopp-Gebot.sen fördern.

 

 

 

Mai

Violett ist eine Mischfarbe aus rot und blau und leitet sich von dem französischen Begriff für Veilchen, »violette« ab. Versetzt mit Weiß, wird es zu Lila. Lange Zeit war es nicht möglich, einen beständigen Farbstoff herzustellen, wie er zum Färben von Textilien benötigt wird. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurde zufällig der erste künstlich synthetisierte Farbstoff Mauvein entdeckt, der aus Steinkohlenteer destilliert wurde.

 

Juni

Blau ist mit Abstand eine der beliebtesten Farben. Sie suggeriert Vertrauen und Zuverlässigkeit. Als Farbe des Wassers und des Himmels wird Blau als beruhigend und erfrischend, aber auch als sehr fern wahrgenommen. Blau fördert die Konzentration und hält wach.

 

Juli

Hellblau ist die Farbe der Luft: Tagsüber wird das Sonnenlicht an winzige Moleküle der Luft gestreut, die erheblich kleiner sind als die Wellenlänge des Lichtes. So gelangt das Himmelblau aus beliebigen Richtungen in unsere Augen. Der Himmel scheint zu leuchten und dies vorzugsweise mit kurzwelligem Licht, das der Mensch als blau empfindet.

 

August

Der Name »Türkis« leitet sich von dem Türkisstein ab, der zu den ältesten Schmucksteinen gehört. Das schönste und farbstärkste Farbmittel für Türkis ist Phthalocyaningrün. Der ursprüngliche Einsatz erfolgte als Pigment. Durch die chemische Behandlung des Pigmentes wird dieses auch als Textilfarbe verwendbar.

 

September

Grün ist die Farbe des Glücks und der Hoffnung. Sie wird durch das immer wiederkehrende Frühjahr mit Neuanfang und Wachstum assoziiert. Menschen und Tiere atmen nicht ohne das Grün der Pflanzen.

 

Oktober

Gold ist die Farbe des Ruhms: Ein Sieger bekommt eine Goldmedaille, in Deutschland gibt es ein goldenes Bundesverdienstkreuz, in Russland einen goldenen Stern, Filmpreise sind der „Goldene Bär“, ein goldenes „Bambi“ oder in China der „Goldene Hahn“, Modedesigner erhalten den „Goldenen Fingerhut“, der Papst vergibt die „Goldene Rose“ an verdienstvolle katholische Persönlichkeiten.

 

November

Als Grau wird ein Farbreiz bezeichnet, der dunkler als Weiß und heller als Schwarz ist, aber keinen farbigen Eindruck erzeugt. Generell gilt die Farbe Grau als langweilig, traurig, unauffällig und uninteressant. Aber Grau symbolisiert auch Eleganz, Seriosität und Zurückhaltung. Die eleganteste Form von grau ist Silber.

 

Dezember

Die unbunte Farbe Schwarz ergibt sich in der subtraktiven Farbmischung durch Kombination der Farben Cyan, Magenta und Gelb im Verhältnis 100:100:100. Tiefschwarz wird mit Farbmitteln erreicht, die maximal absorbieren, meist durch Ruß oder durch Ausfärbung mit Anilinschwarz. Schwarz wird aufgrund seiner vornehmen und exklusiven Wirkung auch als die Farbe der Designer bezeichnet: »Black is beautiful«.